Berlin Festival 2012

So war´s für mich:

Freitag:
Little Dragon – der Sound war extrem fett und stand perfekt für das Wochenende—> die schöne Stimme Yukimi Naganos verwoben mit bachialem Bass,–>Electronic aber irgendwie ja auch handgemacht

We Have Band – Gute Laune, schön zum rein zappeln ins Wochenende
http://www.youtube.com/watch?v=grdGZQONgfA

Tocotronic –  endlich mal live erlebt

FrittenBude– ist mir damals in Dresden schon aufgefallen, auf ein ganzes Set hin nervt mich die Stimme irgendwann. Die Songs für sich hauen aber hin, die Hits ja sowieso. Die Halle hat getobt.

Milke Snow– Viel erwartet- viel bekommen.

Major Lazer– Ich habe mich echt gefragt, was ich eigentl. in der Stunde mache, in der The Killers spielen.. und dann YES!!
Diplos Jamaica-Projekt zeitgleich in Hangar 5:
nimm das Musikspektrum einer Fat Kat Disko, press es in eine Stunde, zwei schöne Frauen, eine Hand voll Pull-Up!s, CrowdSurfing in einem Waterwalker-Ball, einen Strauß Signalhörner, 5 kg Konfetti, aufgeblasene Delphine/Krokodile  und  ne große Portion „Amercian DJ Attitüde “ dazu
—>  und ein kollektives Abgehen ist Programm

Metronomy– leider nur das letzte Drittel gesehen, aber das hat einen soundtechnisch fast um geblasen

Chicks on Speed – ??? keine Ahnung, was das sollte

Hercule and Love Affair Soundsystem -The House is back

Crookers–  Gut.

Samstag:
I Heart Sharks– 3 smarte Jungs, dementsprechend war das Publikum 😉  haben die inoffizielle Hymne fürs diesjährige Festival gemacht, ich habe dabei irgendwie das Gefühl, so klingt Berlin

Bonapart -Anarchie, Party,Trash, Schaubude, Tim Burton/David Lynch, Kostüme,Sex, Punk, Spass

First Aid Kid– bin von Bonapart extra eher abgehauen, um sie noch zusehen. Und ich fühlte mich, als würde man mich Samstagnacht vom Berliner Kiez in die Uckermark beamen: „Es war nie das, was zählt, aber irgendwie lieb‘ ich das!“
http://www.youtube.com/watch?v=uh1-Wb0Pzdw&feature=related

KraftKlub– letztes Jahr noch Lückenfüller und das auch noch Nachmittags. Diese Jahr Mainstage&Primetime .. Punkt! mehr bräuchte man eigentlich nicht sagen, außer vielleicht, dass man ihnen das eine Jahr permanente Bühnenpräsenz anmerkt. Soll heißen: eine durchaus niedliche kindliche „Ich-Kanns-Gar-Nicht-Fassen-Dass-Ich-Hier-Stehe-Überfreude“ wich einem routinierten abgeklärten Set mit erheblich besserer Qualität, aber nicht minderer Energie.
Ein Fest war, die ganzen Hipsters aus vollem Halse schreien zu hören: “ Iiiiiiich komm aus Karl_Marx Stadt, ich bin ein Verlierer Baby“

iamamiwhoami– wollte mir eigentlich Marsimoto angucken, der zeitgleich auf der Bühne 4 spielte, war aber zu fertig und so bin ich einfach da geblieben, da ich schon viel über dieses audiovisuelle Projekt gelesen, aber noch nichts gehört hatte. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt, es nahm einen mit Kostümen,sphärischen Sound, Bühnenbild, Licht, und sirenenartigem Gesang Jonna Lees  mit in eine Art Zauberwelt. Sehr schön

SBTRKT Live– hatte ich ebenfalls schon viel gehört und wurde auch nicht enttäuscht, wenn er mal in eurer Nähe ist–> hingehen!

Modeselektor –  Hammer.  mein Highlight des Wochenendes

Simian Mobil Disco– wollte ich auch schon immer mal sehen, bekommen von mir nur ein „gut“, was zugegebenermaßen nicht ganz objektiv ist, denn sie hatten zwei schwere Gegner: Modeselektor und die Uhrzeit 5-6:oo

Bilder
http://www.musikexpress.de/magazin/galerien/article322109/berlin-festival-2012-mit-kraftklub-franz-ferdinand-major-lazer-und-vielen-mehr.html
Link:
http://www.berlinfestival.de/

Eine Antwort auf „Berlin Festival 2012“

  1. Falls der Eindruck entstand, mir hätte der Kraftklubauftritt nicht gefallen, dem ist nicht so.
    Ich fand es lediglich etwas abgeklärter als noch vor einem Jahr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.